Bürgerinitiative gegen den
Burgberger Steinbruch e.V.

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Allgäuer Anzeigeblatt vom 27.02.2001
Bürger protestieren gegen Steinbruch                                                                       zurück

Initiative ruft zur friedlichen Demonstration in Burgberg auf

Von Brigitte Horn Burgberg. Die Befürchtung, dass am Grünten ein neuer Steinbruch entstehen könnte, hat etliche Burgberger bewogen, spontan eine Bürgerinitiative zu gründen. Unter dem Motto Dolchstoß gegen unseren Heimatort ruft sie am morgigen Aschermittwoch-Nachmittag möglichst viele Bewohner zu einer friedlichen Demonstration im Rahmen des Besuchs von Landrat Gebhard Kaiser auf. Wie bereits berichtet, hatten die Allgäuer Bitumen Mischwerke (ABM) aus Dietmannsried am Grünten bereits seit 1978 einen Steinbruch betrieben. Der Abbau des dort vorkommenden Glaukonitsandsteins war nach der ursprünglich 1996 auslaufenden Genehmigung noch einmal verlängert und Ende 99 endgültig eingestellt worden. Doch nun, so die Bürgerinitiative, würden im Landratsamt Oberallgäu Vorbereitungen für die erneute Genehmigung eines Steinbruchs An der Schanz laufen obwohl wir Burgberger und unser Gemeinderat uns eindeutig dagegen ausgesprochen haben, betont Vorsitzender Hans-Peter Miesbeck. Und dagegen wolle sich die Bürgerinitiative, die ihre strenge Überparteilichkeit unterstreicht, nun zur Wehr setzen. Vorsitzender Miesbeck und sein Stellvertreter Dr.Dr. Bertram Thuma zählen in einem Flugblatt auf, was ihrer Ansicht nach eine erneute Genehmigung eines Steinbruchs direkt am Ort bedeuten würde: l Unsere herrliche Naturlandschaft am Fuße des Grüntens würde unwiederbringlich zerstört und unsere Heimat mit einem noch größeren Schandfleck gebrandmarkt werden l Die großen Anstrengungen der Gemeinde zur Ankurbelung des Tourismus würden zunichte gemacht; denn wenn mit intakter Naturlandschaft geworben wird, kann man nicht am Ortseingang Zerstörung von Natur und Landschaft in Form eines riesigen Steinbruchs praktizieren. So werden Gäste abgeschreckt. Viele Burgberger leben vom Fremdenverkehr und sind in unserer strukturschwachen Region auf diese Einnahmen angewiesen. l Viele Bürger würden infolge der Sprengungen im direkt am Ort liegenden Steinbruch weiterhin Rissschäden an ihren Häusern erleiden l Der Schwerlastverkehr würde die an der Staatsstraße wohnenden Bürger im Ort und im Ortsteil Agathazell auf lange Zeit in unzumutbarer Weise belasten und l das Mikroklima im Ort würde sich bei einem weiteren Abbau des natürlichen Wind- und Wetterschutz-Walls zunehmend verschlechtern. Weiter betont die Bürgerinitiative, Burgberg habe über Jahrzehnte die Belastungen eines großen Steinbruchs ertragen und diese letztendlich erduldet, weil seitens des Landratsamtes Oberallgäu uns Bürgern versprochen wurde, dass der Steinbruchbetrieb am 31.12.1999 endgültig eingestellt wird. So fragen sich Dr.Dr. Thuma und Hans-Peter Miesbeck jetzt: Müssen wir eine Vielzahl Betroffener es hinnehmen, dass eine einzige Firma in unserem Heimatdorf Natur und Landschaft zuerstört sowie uns, unserem Fremdenverkehr und unseren Häusern weiteren Schaden zufügt? Landrat beim Gemeinderat Diese Meinung will die Initiative gemeinsam mit Gleichgesinnten morgen um 15.30 Uhr bei einer friedlichen Demo vor dem Rathaus zum Ausdruck bringen, wenn Landrat Gebhard Kaiser und ein Gutachter zu einer nichtöffentlichen, informativen Aussprach

 

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