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Allgäuer Anzeigeblatt vom 11.09.2000
Steinbruch-Pläne stoßen auf Skepsis                                                              zurück

Von Brigitte Horn Burgberg. Auch der zweite Anlauf der Allgäuer Bitumen Mischwerke (ABM) zu einem neuen Steinbruch die Genehmigung für den bisherigen ist ausgelaufen am Grünten stößt in Burgberg bei einer Reihe von Bürgern und Kommunalpolitikern auf entschiedenes Kopfschütteln. Das jedenfalls schließt Gemeinde-Chef Dieter Fischer aus den vielstimmigen Protesten, die bereits im Rathaus aufgelaufen sind. Heute wird der Gemeinderat über seine Stellungnahme als Träger öffentlicher Belange ans Landratsamt beratschlagen. Am Westrand des Grüntenmassivs er heißt im Volksmund Weinberg, weil dort anno 1850 der Burgberger Pfarrherr einen als reichlich sauer verschrieenen Allgäuer Tropfen angebaut hat wurden schon in den 30er Jahren immer wieder kleinere Mengen Fels abgebaut. Und seit 1978 betrieb die Allgäuer Bitumen Michwerke GmbH & Co (ABM) hier einen Steinbruch. Durch Bohr- und Sprengarbeiten wurde das als Grüntenstein bekannte Material gewonnen, das die Dietmannsrieder Firma nach eigenen Angaben hauptsächlich als Wasserbausteine unterschiedlichster Größe (Kantenlänge von 30 bis 200 Zentimeter) verkauft. Außerdem werden Schroppen (Schottertragschichten) als Unterbau im Straßen- und Wegebau vermarktet. Und weil die Abbau-Erlaubnis Ende vergangenen Jahres endgültig abgelaufen ist, bemüht sich ABM um die Genehmigung für einen neuen Steinbruch nordöstlich davon An der Schanz. Plante das Unternehmen in seinem ersten Antrag noch eine Ausbeute von 400000 Kubikmeter Gestein, so hat es die Summe inzwischen auf 300000 Kubikmeter oder 600000 Tonnen reduziert. Voraussetzung fürs Einrichten eines neuen Grünten-Steinbruchs wäre die Rodung von 11265 Quadratmetern Waldflächen, wofür ABM Ersatz- und Ausgleichsmaßnahmen anbietet. Der Abbau in Abtreppung mit einzelnen Wandhöhen (Bermen) von jeweils zehn Metern soll laut ABM Ende 2009 abgeschlossen sein. In den folgenden zwei Jahren stünde die Rekultivierung und Renaturierung auf dem Plan, für die bei Gesamtinvestitionen von 810000 Mark rund 160000 Mark vorgesehen sind. Auch der abgespeckte Abbau-Antrag löste großen Unmut in der Bevölkerung aus, berichtet Bürgermeister Dieter Fischer. Vor allem die Bewohner des nördlichen Dorfes in Steinbruch-Nähe würden über Risse in ihren Häusern klagen, die sie auf die Erschütterungen durchs Sprengen zurückführen. Hier sei inzwischen sogar ein Gerichtsverfahren anhängig. Vor allem würden die Agathazeller Sturm laufen, die negative Auswirkungen auf ihren Tourismus befürchten, aber auch auf die Brunnenanlage der Wassergenossenschaft. Schließlich verweist Bürgermeister Fischer auf die zusätzliche Verkehrsbelastung durch den Steinbruch vor allem im Frühjahr und Sommer: Neben den Lastern das Unternehmen gibt als höchste Zahl 28,1 Fahrbewegungen pro Arbeitstag an steuerten nämlich auch vi

 

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